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Negative Wahrheiten – Positive Wahrheiten – Spirituelle Wahrheiten

 

 

Negative Wahrheiten führen uns die Folgen vor Augen, wenn wir es unterlassen, nach den höchsten Zielen zu streben.
Das Aufdecken negativer Wahrheiten zeigt, warum das Negative derart überhand gewinnen konnte, bestimmend wurde und warum eingreifende Korrekturmaßnahmen auf der Erde durch Naturgewalten und bei den Menschen durch Karma-Reaktionen unvermeidlich und sogar not-wendig geworden sind.
Die meisten Menschen sind emsig in das tägliche Leben vertieft und glauben, es werde immer so weitergehen: „Sie aßen und tranken, sie kauften und verkauften… wie sie es gewohnt waren, bis hin zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging.
Und an diesem Tag geschah es, dass die Sintflut hereinbrach, und alle kamen um.
So wird es auch an jenem Tag sein, an dem der Menschensohn erscheint.“
Angesichts der gegenwärtigen Situation wird man unweigerlich an diese Prophezeiung erinnert, die kein geringerer als Jesus ausgesprochen hat (Matthäus 24, Lukas 17) und es ist zu befürchten, dass auch in der heutigen vielen Menschen ein ähnliches Schicksal bevorsteht, denn sie nehmen die Warnungen und Zeichen – aus welchen Gründen auch immer - nicht wahr oder nicht ernst.

Aber auch unter den wenigen Menschen, die „etwas“ ahnen, ist zu beobachten, dass viele sich auf ein passives Erwarten der Dinge, die da kommen, beschränken.
Dies ist oft auf die Ungewissheit oder auf Hoffnungs- und Orientierungslosigkeit zurückzuführen… und so bleibt man weiterhin feiernd auf der Titanic.
Diejenigen, die rechtzeitig informiert – und dadurch unvermeidlich auch schockiert – wurden, konnten nach Rettungsmöglichkeiten suchen.
Schockierendes ist also – im Notfall – notwendig. Wer rechtzeitig aufwacht und den Ernst der Lage erkennt, hat Chancen sich selbst und auch andere zu retten.

Um die Gefahr zu erkennen, ist es erforderlich, über die Gefahr zu sprechen. Jedoch ist das Aufgreifen dieser Themen nicht unproblematisch, denn, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dem schenken wir unsere Energie. Wenn man an das Negative denkt, schenkt man dem Negativen Aufmerksamkeit. Wir begeben uns in dessen Einflussbereich einfach dadurch, dass wir diese Themen in unser Bewusstsein hereinlassen.
Dennoch kommen wir nicht umhin, uns diesen Themen zu stellen, sie zu ignorieren oder zu verdrängen wäre hier die schlechteste Reaktion.
Die erkennende Beschäftigung mit dem Negativen ist nämlich kein Kontaktieren der Dunkelheit, sondern ein beleuchten der Dunkelheit. Die Existenz der Dunkelheit ist ja gerade davon abhängig, dass das Licht fern bleibt. Andererseits ist aber auch das Provozieren oder Bekämpfen keine Lösung, denn wer sich mit dem Dunklen anlegt, begibt sich selbst in die Dunkelheit.
Mit anderen Worten, die Dunkelmächte werden nicht entmachtet, indem wir sie bekämpfen, aber auch nicht, indem wir sie ignorieren, sondern indem wir sie beleuchten.
Erst wenn die Dunkelheit in ihrer gesamten Tiefe beleuchtet wird, kann man erkennen, wie tiefgreifend die Konsequenzen sein müssen, wenn wir uns von diesen negativen Einflüssen (von außen) und von ähnlichen Neigungen (in uns selbst) befreien wollen. Dazu gehört die Zurücknahme aller Schuldprojektionen, denn nichts geschieht zufällig, auch das Negative nicht. Es geschieht nur das, was wir verursachen oder zulassen.
In diesem Sinn ist das Negative nichts anderes als ein Spiegel, der zeigt, was wir uns gemäß dem Gesetz von Aktion und Reaktion (Karma) selbst eingehandelt haben – ein Spiegel in dem ersichtlich wird, was korrigiert werden muss: nicht etwa das Spiegelbild, sondern das, was sich spiegelt! Solange wir nur das Spiegelbild behandeln (durch oberflächliche Aktionen und Symptombekämpfung), verkennen wir die wahren Ursachen.

Statt gegen die Dunkelheit zu kämpfen, die eine vermeintliche Totalherrschaft aufbaut und diese vorübergehen sogar erlangt, sollten die Trägerinnen und Träger des Lichts in ihren eigenen Kreisen spirituell aktiv sein und bereits am Aufbau der neuen Welt (und nicht am Abbau der alten Welt) mitwirken. Denn „wer ausharrt bis zum Schluss, wird gerettet werden“.
So wie nach einer Nacht – und mag sie noch so kalt und lang sein – ein neuer Tag beginnt, so siegt auch nach jeder Phase der Dunkelheit das Licht und leitet neue Epochen des globalen Gottesbewusstseins ein. Verwünschen wir die „Nacht“ also nicht! Verschlafen wir sie aber auch nicht! Denn sie ist schon fast vorbei.


Aus dem Vorwort zum Buch: „Unsichtbare Welten“ von Armin Risi (1998)