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Therapie

 

 

 

Ist Therapie-Qualität zwingend doppelt blind begründet oder
könnte ein Navigationssystem die Orientierung verbessern?


Das Non-Plus-Ultra der Wissenschaftlichkeit in der Medizin ist eine Doppelt-Blind-Studie.

Neu hinzugekommen: EBM - Evidenz Basierte Medizin.

Die Einführung des Begriffes der Evidenz ("Anschauliche Gewissheit" - Immanual Kant oder "Selbstgegebenheit" - Edmund Husserl) deutet darauf hin, dass offenbar ein Interesse daran besteht, das zu Beweisende in seinem Gewicht zu steigern, es soll den Charakter eines Axioms oder Dogmas erhalten, das Ergebnis "begründeter Überlegungen" soll imperative Grundlage darstellen zur Umsetzung.
Salopp gesagt, sollen "Alternativler und Abweichler" an die Kandarre genommen werden.
Jedoch besteht das logische Problem, dass vom ersten Augenblick der Argumentation, Evidenz bereits voraussetzt werden muß. Wer sich gegen diese Argumentation wendet, begeht einen Selbstwiderspruch; denn es muß vorausgesetzt werde, daß alle Argumentationen evident sind.

Durch das Bedürfnis der Medizin-Schule sogenannte Forschungsergebnisse in den Stand objektiv wissenschaftlicher Forschungs-Aussagen mit dem Status der Allgemeingültigkeit erheben zu wollen, werden die üblichen ungeeigneten Mittel eingesetzt, die aus dem psychologischen Störungsbild der Minderwertigkeitsstörungen bekannt sind: in Übersprungsreaktionen werden Kausalketten konstruiert. Um von der subjektiven Ursache abzulenken, wird eine objektive Beweisführung suggestiv inszeniert: der Tester und der Getestete "blind gemacht" werden.
Wenn da der Studienleiter nicht weiss, was herauskommen soll, wer denn dann? Keiner hat ja etwas gesehen, keiner weiß was sich abgespielt hat...

Durch "Doppelt-Blind" wird eine objektive Gewissheit vorgetäuscht, die dann durch Evidenz bestätigt werden soll!

Da beisst sich argumentativ die Katze in den Schwanz - wir haben es hier mit einer Tautologie zu tun!

Durch das Bildungsdefizit der gegenwärtigen Gesellschaft in Bezug auf erkenntnistheoretisch begründete logische Gedanken-Prozesse, fällt es offenbar nicht weiter auf, welche Manipulationsenergie hier eingesetzt wird.

Philosophische Betrachtungen sind in diesem Fall unerlässlich, da nicht grundsätzlich davon ausgegangen werden kann, dass Täuschungen leicht auch als solche erkannt werden können.

Im Grunde könnte jeder fragen: was geht mich Wissenschaftstheorie an?

In der "modernen" Medizin liegt der Unterschied in einer "kleinen" Nuance:

Werde ich als Kranker individuell oder systemimmanent behandelt?
Bekomme ich Medikamente, die für mich gut sind, oder solche, die dem "System" nutzen?
Kennt der Arzt meine Probleme und berücksichtigt sie oder handelt er nach Systemvorgaben?

Die zeitgemäße Forderung an eine moderne Medizin lautet:

individuelle Behandlungskonzepte auf dem Boden funktioneller,
ursächlich-ganzheitlicher, sanfter und effektiver Medizin
in Verbindung mit effektiver Früherkennung und konkreter Risikoprophylaxe,
sowie einer Arzneimittelrevision, zur Vermeidung von Medikamentenschäden.

"Wir holen Patienten da ab, wo sie gerade stehen, sowohl in der Prävention und Nachsorge als auch in der Krankenhaus-Begleitung. IbF springt ein, wo die herkömmliche Medizin mangels Individualität versagt oder an ihre Grenzen kommt. Wir sind ebenso gefragt bei schulmedizinisch austherapierten und nicht diagnostizierbaren Fällen und können signifikante Erfolge in Kooperation mit Ärzten und Kliniken vorweisen."