Infoseite zu ganzheitlicher naturheilkundlicher Frauenheilkunde und anderen Gesundheitsfragen


 

Ganzheitlichkeit

 

 

„… wie wir die Augen nicht ohne den Kopf und den Kopf nicht ohne den Körper behandeln sollten, sollten wir nicht versuchen, den Körper ohne die Seele zu heilen. Dies ist der Grund, weswegen die Ärzte, die die Griechen behandeln, die meisten Krankheiten nicht erkennen; denn sie vernachlässigen den Menschen als Ganzes, den sie behandeln müssen. Doch wenn es diesem Ganzen nicht gut geht, kann es auch den einzelnen Teilen nicht gut gehen. Denn alles, was den Körper oder den Menschen insgesamt betrifft, geht von der Seele aus, das Gute sowie das Übel, und von dort aus breitet es sich weiter aus, wie vom Kopf auf die Augen…“

„Sokrates an Charmides“ (oder „Über die Weisheit“ § 156e).
Plato (428 – 347 B.C.)

 

Ganzheitliche Medizin - Mehr Energie, Kreativität und Lebensqualität

Es gibt viele Möglichkeiten Menschen in schwierigen Situationen ihres Lebens in ihrem Prozess zu unterstützen.
Krankheit, Stress, seelische Belastung etc. deuten oft auf sehr persönliche Turbulenzen im Energiefeld des ganzen Menschen. Wege, die dem einen hilfreich sind, können sich beim anderen als nicht begehbar erweisen und bestenfalls keinen Effekt haben.
Je größer das Spektrum und je vielfältiger die Therapieangebote sind, desto eher wird die passende Therapieform und der/die passende Therapeut/in zu finden sein.

"Der Mensch als Ganzes ist mehr als die Summe seiner Teile.“

Gesundheit ist immer eine Frage des Gleichgewichts aller Ebenen in uns.

Die Balance der Energieebenen ist Voraussetzung für die Gesundung.

Ganzheitlichkeit bedeutet Harmonie von Körper, Lebensenergie, Seele und Geist. Ganzheitlichkeit bedeutet auch die Harmonie mit der Welt, dem Kosmos, der gesamten Schöpfung.

Die Synchronizität des Menschen mit der Welt, die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Zukunft bedeutet für den Menschen die Einbettung in das Kontinuum von Raum und Zeit und bringt die Sicherheit, dass er als Teil der Schöpfung teilnehmen kann am Prozess, der alles erhält (gesunden lässt) und auch wieder vergehen lässt. Alles, was den einzelnen Menschen betrifft, betrifft die Welt und die ganze Schöpfung: jetzt und zur gleichen Zeit, wobei aus dem Vergangenen das entstand, was wir als „Standpunkt“ jetzt und heute vertreten und aus dem heraus das geschaffen wird, was uns in Zukunft wichtig werden wird. Wir haben unser Sein selbst in der Hand … und immer ganz ... und nie in Teilen oder Segmenten.

Nur eine Medizin, die sich wirklich mit den Prozessen im Menschen beschäftigt, kann Einfluss nehmen auf Krankheiten – indem das gestörte Gleichgewicht wieder hergestellt wird – dies kann nur und immer geschehen unter Berücksichtigung sämtlicher Energieebenen und Einflüsse des Menschen.

Die sogenannte „moderne Schulmedizin“ vermag potenziell die körperlichen Voraussetzungen einer Krankheit aufgrund ihrer akribisch zerlegenden Methodik (Linné) punktgenau zu beschreiben, doch - es „fehlt leider das geistige Band“ (Goethe) – der verbindende und ursächlich ganzheitliche Zusammenhang verwischt sich unter der Vielfalt der Symptome. Ausgehend von der Lehre der „Pathogenese“, der Entstehung von Krankheiten, verliert sie das Wissen um die Gesundheit und ihre Entstehung aus dem Blickwinkel und kann daher weder Krankheiten erkennen noch heilen. Symptome werden beschrieben und werden vordergründig, scheinbar zum Verschwinden gebracht durch chemische Substanzen, deren Wirkweise zwar „doppeltblind“ untersucht wird, jedoch prozessual völlig im Dunkeln bleibt. Modulaustausch, Reparieren, Hardware-Manipulation wären die Attribute dieses Weges.
Es ist völlig unklar, was die chemischen Substanzen im Körper bewirken oder besser „anrichten“, d.h. der lebende Organismus reagiert, aber ob diese Reaktion durch eine „Heilung der Ursache“ oder durch eine „Ablenkung vom Problemgeschehen“ bewirkt, bleibt offen.

Erst die ganzheitliche Betrachtungsweise öffnet die Tür zum Verstehen der „Gesundheit“. Durch die Lehre von der Entstehung der Gesundheit, durch die „Salutogenese“ bekommen wir Ärzte das Handwerkszeug an die Hand, das bei einem Prozesstechniker, sprich: Computerfachmann, selbstverständlich ist: die Möglichkeit, die Software zu prüfen, wo, wie welche Prozesse noch ablaufen und wo Störungen sind.

Der Mensch in seiner komplexen Prozessstruktur lässt sich durchaus verkürzt beschreiben als ein „sich selbst korrigierendes kybernetisches System“ – dem gilt es grundsätzlich Rechnung zu tragen. Durch kommerziell gesteuertes Kalkül, patentfähige chemische Substanzen als Heilmittel „doppeltblind“ geprüft, einzusetzen ist per se ein Unterfangen, das völlig an der hohen Anforderung vorbei geht. „Sollte Krankheit der Schrei des Körpers nach Chemie sein?“

 

Naturheilkundliche Orientierung

„Krankheit ist nicht der Schrei des Körpers nach Chemie.“

Wir Menschen sind durch Natur entstanden - nicht durch industriechemische Prozesse. Chemie beschreibt den Ablauf eines Teils der Naturprozesse bis in kleinste Dimensionen, doch folgt die Natur nicht nur chemischen Gesetzen, sie beherrscht sie, modifiziert sie, nutzt sie ständig und gleichzeitig – sie gibt sie vor.

Heilung ist mit Prozessen zu erreichen, die einen aus dem Gleichgewicht der Energien gefallenen Organismus wieder in die Balance bringt. Chemische Einzelreaktionen beschreiben nur einen Bruchteil (ca. 1/3500tel) der chemischen Reaktionen, die in jeder Zelle, zu jeder Zeit und gleichzeitig ablaufen können.
Hinzu kommt, dass der Organismus mit dieser Komplexität nicht nur virtuos umgehen kann, sondern auch in der Lage ist, ständig sich verändernden Anforderungen aus der Aussen- (z.B. Nahrungsaufnahme, Gifte) und Innenwelt (z.B. Verdauung, Entgiftung) anzupassen. Man kann so ein System annäherungsweise beschreiben als ein sich selbst korrigierendes kybernetisches System.

Was bewirken chemische Einzelsubstanzen, die wir im Glauben, eine Erkrankung zu heilen, in dieses einschleusen? Sie führen zu einer Irritation und lenken den Organismus von der „Baustelle“ ab, deren „Heilung“ mit Schmerzen und Fieber verbunden war und unterdrücken diesen Selbstheilungsprozess durch z.B. Veränderung der bewussten Wahrnehmung (Schmerzen) oder der unbewussten Prozesse (Fieber).
Kybernetisch formuliert werden die Stellglieder verändert, die sog. Grenzwerte, nicht die auslösende Störung.

Dass „Heilungen“ nach Einnahme chemischer Substanzen erfolgen, ist nicht Zeichen der „Heilkraft“, der Harmonisierung und des Ausgleichs von aus der Balance geratenen Prozessen, sondern von der trotzdem wirkenden Selbstheilung – die mit der Länge der Behandlung mit chemischen Substanzen jedoch abnimmt.

Wir wissen: eine Grippe dauert unbehandelt ca. 14 Tage, mit Antibiotika „nur 2 Wochen“. Nach erfolgter Impfung heute sogar 6 – 8 Wochen. Warum?
Weitere Einzelheiten unter "Impfkritik".
Nur Naturprozesse können ausgleichend und harmonisierend – heilend – in Naturorganismen wirken. Nur was der Körper „kennt“, was rein natürlichen Ursprungs ist, kann er verwenden. (Von wenigen Ausnahmen abgesehen.) Was er nicht kennt, verändert er und scheidet es aus (Entgiftung), oft unter Belastung der eigenen Organe und Organprozesse (Nebenwirkungen).

Daher hat „Naturmedizin“ keine Nebenwirkungen.

(Alle „Nebenwirkungen“ der Natur entstehen durch Missverständnisse in der Interpretation sog. wissenschaftlicher Erkenntnisse, wobei die Schwere von der zu erwartenden Höhe finanzieller Einbussen des sog. chemischen Parallelpräparates abhängt; und von der Lobby und dem Einflusspotential des entsprechenden Pharmaunternehmens.)

Naturmedizin kennt „Reaktionen“, die auf eine unproportionale Dosierung im Verhältnis zur Regulationsnotwendigkeit einer Substanz hindeutet. Genaue Dosierungen, wie sie z.B. in der klassischen Homöopathie erforderlich sind, um nach 1 – 2 maligem Einsatz zur „Heilung“ einer Gesundheitsstörung zu gelangen, die manchmal wie eine Wunderheilung erscheint, aber gut erklärlich ist, wenn der Begriff des „Triggerpunktes“ zum Verständnis herangezogen wird, sind ebenso notwendig für den Körper, wie der natürliche Ursprung des Heilmittels.

 

Anthroposophische Orientierung

Dem anthroposophischen Menschenbild liegt eine weitere, z.T. tiefere Dimension zu Grunde, zu der man gelangt, wenn man die Menschen- und auch die Menschheitsentwicklung mit in die Hintergründe von Gesundheit, Krankheit und Heilung einbezieht.
Der Mensch steht im Mittelpunkt und immer führt das Wissen von seiner individuellen Entität mit zur Heilung, wobei der Aspekt der Entwicklung in jeder Ebene seiner Persönlichkeit besondere Beachtung findet.

Weitere Infos unter:

Medizinische Sektion am Goetheanum

Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte Deutschland

VAOAS- Vereinigung anthroposophisch orientierter Ärzte in der Schweiz

... und wer bei Netz-Suchmaschinen eingibt: „Anthroposophische Medizin“, wird reich bedacht mit kompetenten und weniger kompetenten Hinweisen.

„Zum Finden gehört Freiheit“...

 

Grundsätzliches auf dem (...den...) Weg:

Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein
ein Korrektiv, eine Chance zum Wandel; ein Werkzeug, dessen sich unsere Seele bedient,
um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von grösseren Irrtümern zu bewahren,
zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten -
und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichtes zurückzuführen,
von dem wir hätten nie abkommen sollen.

- Edward Bach -


Autosuggestive Sätze für jeden Tag
(je ein Satz für je eine Woche zum Üben)

- Ich bin froh, weil es mir jeden Tag besser geht.

- Ich erledige die unangenehmen Dinge sofort und lasse sie nicht liegen.

- Mein Herz schlägt kräftig und durchblutet meinen Körper von Kopf bis Fuß.

- Es ist mir warm ums Herz und ich freue mich auf jeden neuen Tag.

- Ich freue mich auch über Kleinigkeiten und zeige dies auch anderen.

- Meine Haut ist das Spiegelbild meiner Seele und ich kann mich gut leiden.

- Ich ärgere mich nicht über einen Mitmenschen, weil ich weiß, dass ich mir selbst damit schade.

- Ich verhalte mich so, wie ich mir wünsche, dass andere sich mir gegenüber verhalten.

- Ich denke wohlwollend über mich und über andere.

- Ich weiß, dass alle negativen Gedanken auf mich zurückwirken.

- Ich weiß das beten hilft. Ich weiss, daß verzeihen hilft. Ich liebe mich und bin dankbar dafür.

- Ich neide niemandem seinen Reichtum - ich wünsche jedem, dass er richtig damit umgehen kann.

- Ich habe keine Angst vor Krankheit - ich habe gelernt zu fragen warum sie da ist -
...und sie hat mir geantwortet.

- Mein Immunsystem bekämpft alle Krankheitserreger und Gifte und löst alle Tumore in mir auf.

- Wenn ich schenke, schenke ich ohne Erwartung.