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Blutgruppen

 

 

 

 

Blutgruppendiäten -
Hinweise und Erfahrungen von Peter D'Adamo

Die Familie D'Adamo und die Blutgruppenforschung

Blutgruppenforschung von Vater James und Sohn Peter mit Blutgruppe A

 

von Michael Palomino

aus:
-- Dr. Peter J. D'Adamo / Catherine Whitney: 4 Blutgruppen. Vier Strategien für ein gesundes Leben; Piper-Verlag 2001
-- Peter D'Adamo: 4 Blutgruppen - richtig leben. Das individuelle Konzept für körperliches und seelisches Wohlbefinden; Piper 2002

1930-er Jahre
Erste Blutgruppenforschung in den 1930-er Jahren
Prof. Takeji Furukawa publiziert Artikel über erste Blutgruppenforschung auch in der deutschen "Zeitschrift für angewandte Psychologie." (richtig leben, S.37)

ab 1957
Vater James D'Adamo beginnt mit empirischer Blutgruppenforschung
(4 Strategien, S.12)

Vater James D'Adamo beobachtet 1000e Patienten nach ihrem Verhalten und unterteilt sie in ihre Blutgruppen (richtig leben, S.37).

Peter D'Adamo schildert über seinen Vater James:

"1957 schloss mein Vater Dr. James D'Adamo seine Ausbildung an (4 Strategien, S.12) einem College für Naturheilkunde ab (ein vierjähriger zusätzlicher Studiengang). Im Anschluss daran setzte er seine Studien in einigen bekannten Kurorten in Europa fort. Dabei fiel ihm auf, dass vielen Patienten eine streng vegetarische und fettarme Kost - die typischen Kennzeichen der Küche von Sanatorien - gut bekam, sich jedoch bei etlichen [anderen Patienten und Patientinnen] keinerlei Anzeichen einer Besserung erkennen liessen. Die Diät verschaffte manchen Personen keine Linderung ihrer Beschwerden, sondern verschlechterte vielmehr den Allgemeinzustand.

Mein Vater, ein sensibler Mann, der über ein scharfes Abstraktionsvermögen und grosse Fachkenntnisse verfügte, kam zu dem Schluss, dass es irgendeine Art Blaupause geben müsse, anhand deren sich die verschiedenen Ernährungsbedürfnisse der Patienten bestimmen liessen. Seine Argumentation lautete: Da Blut die grundlegende Nahrungsquelle des Organismus darstellt, muss irgendein Aspekt des Blutes einen Beitrag zur Bestimmung dieser Unterschiede leisten.

Deshalb begann er, seine Theorie zu überprüfen: Er bestimmte die jeweilige Blutgruppe seiner Patienten und beobachtet ihre Reaktionen, wenn man ihnen unterschiedliche Diäten verordnete. Nachdem er im Laufe der Jahre unzählige Patienten behandelt hatte, zeichnete sich allmählich ein bestimmtes Grundmuster ab.

Blutgruppe A:
Ihm fiel auf, dass Patienten mit der Blutgruppe A eine eiweissreiche Kost, die reichlich Fleisch enthielt, schlecht bekam, es ihnen jedoch bei einer Diät, die pflanzliches Eiweiss wie Soja und Tofu enthielt, sehr gut ging. Bei diesen Personen führten Milchprodukte in der Regel zu einer reichlichen Schleimhautabsonderung in den Nebenhöhlen und Atemwegen. Empfahl man ihnen, sich mehr körperlich zu betätigen, waren sie meist erschöpft und unwohl; wenn sie leichtere Formen der körperlichen Betätigung wählten, beispielsweise Yoga, so fühlten sie sich frisch und energiegeladen.

Blutgruppe 0:
Andererseits ging es Patienten mit der Blutgruppe 0, die eine Kost mit viel tierischem Eiweiss zu sich nahmen, sehr gut; sie fühlten sich durch körperliche Betätigung wie Jogging und Aerobic gestärkt.

Je mehr mein Vater die Träger der einzelnen Blutgruppen testete, desto mehr wuchs seine Überzeugung, dass jeder Patient einem individuellen Weg zu physischem Wohlbefinden folgte." (4 Strategien, S.13)


Vater James D'Adamo stellt die verschiedene Stressbewältigung gemäss Blutgruppe fest

Peter D'Adamo:

"Mein Vater hat die vergangenen 35 Jahre dem Studium der typischen Reaktionsmuster und dem Mass an Energie bei den Angehörigen der verschiedenen Blutgruppen gewidmet und blutgruppenspezifische Trainingsprogramme zur körperlichen Betätigung entwickelt, die sich aus dem biologischen Profil der einzelnen Typen ergeben.

Nachdem er tausende Patienten, Erwachsene wie Kinder, beobachtet hatte, haben diese empirischen Forschungen schliesslich eine gültige Form angenommen.

Seine Ergebnisse weisen eine bemerkenswerte Übereinstimmung mit den Erkenntnissen auf, die wir über den erfolgreichen Umgang der einzelnen Stoffwechseltypen mit seelischen und körperlichen Belastungen gewonnen haben.

Besonders revolutionär war der Aspekt der (S.66) Studien meines Vaters, wonach die verschiedenen Typen zur Bewältigung ihrer Stressreaktionen ein besonderes sportliches Programm brauchen." (4 Strategien, S.67).


1970-er Jahre?
Die Mutter stirbt an Brustkrebs - die Energie von Peter D'Adamo, den Brustkrebs zu erforschen

Die Eltern sind zuerst geschieden, und bei der katalanisch-stämmigen Mutter gibt es eine Mittelmeerkost mit Fleisch, Salaten und verarbeiteten Lebensmitteln, ohne Blutgruppendiät. Die Mutter übernimmt die Erkenntnisse des Vaters nicht (4 Strategien, S.345). Die Kinder müssen mitansehen, wie die Mutter an Brustkrebs erkrankt und nach der Chemotherapie nach ein paar Jahren einen Rückfall hat und stirbt. Dann kommen die Kinder zum Vater. Sohn Peter schwört sich, den Brustkrebs zu erforschen (4 Strategien, S.346).

Peter D'Adamo:

"Immer wenn ich den Zusammenhang untersuche, der zwischen der Blutgruppe eines Menschen und Krebs besteht, muss ich an meine Mutter denken. Meine Mutter stellte in unserer Familie eine Besonderheit dar - sie hatte die Blutgruppe A und ass, was ihr gefiel. Sie hatte den notorischen starken Willen der Bewohner Katalaniens, ihrer Heimat. In ihrem Haushalt (meine Eltern waren geschieden) wurde eine schlichte Mittelmeerkost serviert, die aus Fleisch, Salaten und einigen verarbeiteten Lebensmitteln bestand. Trotz der Forschungsarbeit meines Vaters über den Zusammenhang von Blutgruppenzugehörigkeit und Gesundheit war weit und breit keine Sojabohne, keine Hülsenfrucht zu sehen, solange wir Kinder bei der Mutter lebten.

Jeder, der miterlebt hat, wie ein Familienangehöriger oder ein Freund einen tapferen, aber letztlich aussichtslosen Kampf gegen den Krebs führt, weiss, dass es nichts Herzzerreissenderes gibt. Als ich sah, wie meine Mutter erst eine Brustamputation, dann eine Chemotherapie durchmachte, die Krankheitserscheinungen kurz nachliessen und es dann zu einem Rückfall kam, sah ich die Scharen unsichtbarer Eindringlinge praktisch vor mir, die sich in die gesunden Zellen meiner Mutter stahlen und sich dort zusammenrotteten, ehe sie durch das Immunsystem stürmten wie Barbaren bei einem Überraschungsangriff. Am Ende liessen sie sich durch nichts stoppen. Sie trugen den Sieg davon.

In den Jahren seit dem Tod meiner Mutter bin ich immer wieder zu den Geheimnissen des Krebses zurückgekehrt. Ich habe mich oft gefragt, ob meine Mutter von der Krankheit verschont geblieben wäre, wenn sie eine A-Typ-Diät gehalten hätte, oder ob sie aufgrund ihrer Gene dazu auserwählt war, diesen Kampf auszufechten und zu verlieren. Ich habe mich der Aufgabe gewidmet, in ihrem Namen eine Antwort darauf zu finden. Man könnte sagen (S.345), dass ich eine Art Rachefeldzug nicht nur gegen alle Krebserkrankungen führe, sondern besonders gegen den Brustkrebs." (4 Strategien, S.346)

1970-er Jahre
Blutgruppenforschung in Japan von Nomi präsentiert

Journalist Masahiko Nomi und sein Sohn Toshitaka Nomi schreiben über Blutgruppenforschung über 65 Bücher aufgrund empirischer Forschung und konsequenter Beobachtung über den Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Charakter (richtig leben, S.37).


1978: Gründung der Bastyr-Universität für Naturmedizin in Seattle

1978 wird die Bastyr-Universität für Naturmedizin in Seattle gegründet. Peter D'Adamo fängt dort sofort das Studium an (4 Strategien, S.375). Die Bastyr-Universität unter dem Rektor Dr. Pizzorno ist die "erste staatlich anerkannte, fachübergreifende Hochschule für Naturheilmedizin in den USA". Dr. Pizzorno schafft neue Standards mit seinen Sammelwerken
-- "A Textbook of Natural Medicine"
-- "Encyclopedia of Natural Medicine" (4 Strategien, S.378).


Das Buch von James D'Adamo: "One Man's Food" ["Jedem Menschen sein Essen"] - Ausbildung von Sohn Peter D'Adamo am John-Bastyr-College in Seattle

Der Vater gibt 1980 sein erstes Buch heraus, das die Blutgruppenernährung propagiert.

Peter D'Adamo:

"Nach dem Motto 'was für den einen gut ist, muss es für den anderen noch lange nicht sein' fasste er [Vater James D'Adamo] seine Beobachtungen und Ernährungs-empfehlungen in einem Buch mit dem Titel 'One Man's Food' zusammen. Als das Buch im Jahre 1980 erschien, studierte ich im dritten Jahr Naturheilkunde am John-Bastyr-College in Seattle.

Während dieser Zeit wurden in der naturheilkundlichen Ausbildung gerade umwälzende Erfolge erzielt. Am Bastyr-College hatte man sich das Ziel gesetzt, den umfassend gebildeten Naturheilmediziner auszubilden: ein Pendant zum Facharzt für Innere Medizin, jedoch mit einer speziellen Ausbildung in Naturmedizin. Zum ersten Mal liessen sich die Methoden, Verfahren und Substanzen der Naturheilmedizin auf wissenschaftlichem Wege mit Unterstützung moderner medizinisch-technischer Verfahren auswerten." (4 Strategien, S.14)


Dr. Peter D'Adamo überprüft das Blutgruppen-Buch des Vater James D'Adamo mit neuen Mitteln

Peter D'Adamo:

"Ich wartete auf eine Gelegenheit, die Blutgruppentheorie meines Vaters zu überprüfen. Ich wollte mich davon überzeugen, dass sie den Anforderungen wissenschaftlicher Erkenntnismethoden standhielt. Diese Möglichkeit bot sich mir 1982, als ich für eine Prüfung im letzten Jahr meiner klinischen Ausbildung die medizinische Fachliteratur zu sichten begann. Dabei wollte ich herausfinden, ob eine Korrelation zwischen der Zugehörigkeit zu einer der Blutgruppen A, B, AB und 0 und einer Disposition für bestimmte Erkrankungen bestand und ob meine Ergebnisse die Ernährungslehre meines Vaters stützten.

Da das Buch meines Vaters eher auf subjektiven Eindrücken beruhte, die er von den Angehörigen der einzelnen Blutgruppen gewonnen hatte, und weniger auf einer objektiven Auswertungsmethode, war ich mir nicht sicher, ob es mir gelingen würde, eine wissenschaftliche Grundlage für seine theoretischen Überlegungen zu finden. Doch was ich dabei herausfand, setzte mich in grosses Erstaunen." (4 Strategien, S.14)

Nach seinem Abschluss an der Bastyr-Universität für Naturmedizin im Jahr 1982 (4 Strategien, S.375) betreibt Peter D'Adamo die quervergleichende Forschung. Bis 1989 gelingt es ihm, die beiden Seiten von "Schulmedizin" und Naturmedizin wissenschaftlich miteinander zusammenzubringen (4 Strategien, S.377).

Dr. Peter D'Adamo stellt die Wissenschaftlichkeit der Blutgruppenforschung fest - Blutgruppenernährung - Blutgruppendiät

Peter D'Adamo:

"Die erste bahnbrechende Erkenntnis kam mir, als ich entdeckte, dass zwei ernste Magenerkrankungen mit einer bestimmten Blutgruppe in Zusammenhang standen. Bei der einen [Krankheit] handelte es sich um das Magen-Darm-Geschwür, ein Leiden, das oft mit einem erhöhten Magensäurespiegel verbunden ist. Die Fachliteratur zeigte, dass häufiger Personen mit der Blutgruppe 0 als Personen der übrigen Blutgruppen daran erkrankten. Mein Interesse war (S.14) sofort geweckt, da mein Vater beobachtet hatte, dass Patienten mit der Blutgruppe 0 Tierprodukte und eine [tierisch] eiweissreiche Kost gut vertrugen, also Lebensmittel, deren Verdauung häufig in erhöhtem Masse Magensäure erfordert (S.15).

Der zweite Zusammenhang war die Verbindung zwischen Blutgruppe A und Magenkrebs. Magenkrebs wurde oft mit einer geringen Magensäureproduktion in Verbindung gebracht. Das gleiche gilt für die so genannte verderbliche oder perniziöse Anämie, ebenfalls eine Erkrankung, die man häufiger bei Personen mit dieser Blutgruppe findet. Die perniziöse Anämie geht oft mit einem Mangel an Vitamin B12 einher, dessen Resorption eine ausreichende Menge an Magensäure erfordert.

Beim Studium dieser Tatsachen wurde mir klar, dass einerseits das Blut der Gruppe 0 Menschen für eine Krankheit anfällig machte, die mit zu viel Magensäure in Verbindung steht, andererseits die Blutgruppe A Personen für zwei Krankheiten prädisponierte, die mit zu wenig Magensäure zusammenhingen.

Das war das Verbindungsglied, nach dem ich gesucht hatte. Somit bestand zweifelsfrei eine wissenschaftliche Basis für die Beobachtungen meines Vaters. Und so entstand meine bis heute bestehende Leidenschaft für die wissenschaftliche Erforschung der Blutgruppen und ihre anthropologischen Voraussetzungen. Im Laufe der Zeit stellte sich dann heraus, dass die ersten Untersuchungen meines Vaters über die Zusammenhänge zwischen Blutgruppe, Ernährung und Gesundheit weitaus bedeutender waren, als selbst er es sich je vorgestellt hatte." (4 Strategien, S.15)


D'Adamos Durchbruch 1989

In der bahnbrechenden Rede von 1989 auf der Jahresversammlung der "American Association of Naturophatic Physicians" in Rippling River (Oregon) gelingt D'Adamo vor der Öffentlichkeit der Durchbruch (4 Strategien, S.377).

Seit 1989 wird D'Adamos Blutgruppendiät in vielen Kliniken der "USA" eingesetzt (4 Strategien, S.377).


1990-er Jahre
Die Genforschung bestätigt einen Grossteil der Blutgruppenforschung von James D'Adamo
(richtig leben, S.37)

1994
Buch von Peter Constantine über Blutgruppen: "What's Your Type"

mit vielen Parallelen zu Nomi, aber auch Abweichungen (richtig leben, S.37-38).


Familie D'Adamo ist Blutgruppe A - Blutgruppenernährung gegen den Mainstream

Peter D'Adamo:

"Ich wuchs in einer Familie auf, deren Angehörige überwiegend die Blutgruppe A hatten. [Nach dem Tod der Mutter wuchsen wir Kinder beim Vater auf]. Aufgrund der beruflichen Tätigkeit meines Vaters assen wir eine im wesentlichen vegetarische Kost, die aus Lebensmitteln wie Tofu, gedünstetem Gemüse sowie Salaten (S.15) bestand. Als Kind genierte ich mich häufig und kam mir benachteiligt vor, weil keiner meiner Freunde so etwas 'Komisches' wie Tofu ass. Im Gegenteil: Meine Freunde hatten sich mit grossem Vergnügen einer anderen 'Ernährungsrevolution' angeschlossen, die in den fünfziger Jahren die USA eroberte: Ihre Ernährung setzte sich aus Hamburgern, Hot Dogs, fettigen Pommes frites, Schokoriegeln, Eiskrem und reichlich Limonade zusammen.

Heute ernähre ich mich immer noch wie zu Kindertagen, und es schmeckt mir bestens. Jeden Tag nehme ich die Lebensmittel zu mir, nach denen sich mein Körper mit der Blutgruppe A sehnt. Ein ungemein befriedigendes Erlebnis." (4 Strategien, S.16)

D'Adamos Frau Martha hat Blutgruppe 0, er selber Blutgruppe A. 3/4 einer Mahlzeit können sie jeweils gemeinsam essen (4 Strategien, S.386).


Dr. Peter D'Adamo über die Zukunftsentwicklungen

Die Herausforderungen mit verschmutztem Wasser und Klimaerwärmung sind für die Immunsysteme riesig. Vielleicht wird sich eine neue Blutgruppe C herausbilden, die diese Herausforderungen bewältigen kann (4 Strategien, S.373).

Schlussfolgerung
Einen "Mainstream" gibt es nicht, aber gesunder Menschenverstand, Gesundheit und Menschenrechte existieren.

Die "USA" werden an ihrer Mainstream-Ernährung an Diabetes und Fettleibigkeit ersticken, so wie sie an ihren politischen Lügen ersticken werden.

Michael Palomino, November 2006

 

 

Blutgruppenorientierte Betrachtungen

Die Energie-Aufnahme in Form von Ernährung:

Wenn wir zu 100% aus purer Energie bestehen, so hat diese Energie, wie alle anderen auch, eine gewisse Schwingung. Doch, wie uns die naturwissenschaftliche Physik gelehrt hat, kann man die Frequenz dieser Schwingung verändern. Wie diese Veränderung in Erscheinung tritt, kann man sich leicht verdeutlichen.
Ein jeder kennt das Gefühl nach dem Verzehr von Oma`s Sonntagsbraten mit Knödel und Kraut. Nach einer solchen Kost treibt einen der Körper, wie von magischer Hand gezogen, unweigerlich gen Couch.
Von einer Frequenzerhöhung kann also hier keine Rede sein.
Manch einer kennt das Gefühl, das ihn nach einer Hetzjagd nach dem verpassten Bus überkommt. Die meisten würden am liebsten, sobald sie wieder aufrecht stehen können, zurück in ihr Bett kriechen vor Erschöpfung.
Auch hier keine Frequenzerhöhung.
Ja ein bloßer Gedanke kann einem den schönsten Sonnentag trüben. Wir sehen also, dass es auf den Schwingungsgrad, der aufzunehmenden Energieform, hier also der Nahrung geht.

Grundlegend lässt sich hieraus folgern: Je natürlicher und je frischer das Nahrungsmittel, desto höher die Schwingung! Da wir jedoch unsere Schwingungsfrequenz dauerhaft erhöhen wollen, müssen wir ein wenig differenzierter vorgehen.
Der Mensch hat sich im Laufe seiner Evolution stets seiner naturgemäßen Umgebung angepasst. Dies ist im äußeren an Hautfarbe, Haaren, körperliche Statur und anderen Rassemerkmalen deutlich zu erkennen.
Da vor den großen Völkerwanderungen eine Art evolutionäre Isolation der einzelnen Volksstämme herrschte, mussten sich diese also auch den geographischen Verhältnissen in puncto Ernährung anpassen. So entstanden im Laufe der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, die Blutgruppen.

Aus wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass die ersten Menschen, die als Jäger und Nomaden, den Kontinent Afrika bewohnten, stets dem Lauf des Jagdwildes folgend, die Blutgruppe 0 hatten.


BLUTGRUPPE O


Da sie der Kaste der Jäger und Sammler angehören, waren ihnen Ackerbau und Viehzucht unbekannt. Sie ernährten sich überwiegend von Fleisch, Innereien und Fisch. Obst und Wurzeln stellten die Mineralien und Spurenelemente sowie Vitamine dar. Da wir von evolutionären Schritten sprechen, ging das so über viele Jahrtausende, so dass eine Codierung im Blut entstand. Die Blutgruppe kann uns hierüber Aufschluss geben. Dem Wild folgend, gelang der Mensch in den vorderasiatischen Bereich des heutigen Persiens. Um historisch nicht zu ausschweifend zu werden, sei nur soviel erwähnt, dass sich dort, auf Grund der damaligen Fruchtbarkeit dieser Region, die ersten Menschen niederliessen und sesshaft wurden. Diese Regionen wurden bald überjagd, so dass der Reis- und Ackerbau mehr Bedeutung bekam. Wieder über einen Zeitraum von mehreren Jahrtausenden veränderte sich die Codierung auf Grund der veränderten Ernährung und Lebenssituation.
Die Blutgruppe A war entstanden. Die Jägerkaste mit der Blutgruppe 0 zog derweil dem Wild folgend nach Zentraleuropa. Im Laufe der nun kommenden Jahrtausende zogen Stämme aus dem asiatischen Raum nach Europa und vermischten sich dort mit den Jägern der Blutgruppe 0. Der Eurasier, den wir heute noch repräsentieren, war im Entstehen. Da nun jedoch zwei verschiedene Ernährungstypen einander austauschten, war es nur eine Frage der Zeit, bis eine neue Codierung entstand: die Blutgruppe B. Hieraus lässt sich erkennen, dass das Nahrungsmittelangebot größer sein muss, als bei den beiden anderen.
Vor etwa 600 Jahren, maximal jedoch 1000 Jahren, entstand eine weitere Blutgruppe, AB,
auf deren Bedeutung ich hier verzichte.

Diese Codierung, welche in der Blutgruppe enthalten ist, haben zwei Forscher im Laufe jahrzehntelanger Forschung entschlüsselt. Peter D`Adamo hat die von seinem Vater begonnenen Forschungen solange weitergetrieben, bis ein verlässliches System entstand. James D`Adamo hat hierzu einen Satz formuliert, den ich an dieser Stelle gerne zitieren möchte: Ich bin der Überzeugung, dass kein Mensch auf Erden dem anderen gleicht.

Jeder Mensch unterscheidet sich vom anderen, hinsichtlich des Fingerabdrucks, des Lippenabdrucks und der Stimmlage. Jeder Grashalm ist besonders geformt, keine Schneeflocke gleicht der anderen. Da meiner Ansicht nach kein Mensch dem anderen gleicht, halte ich es für unlogisch, dass zwei Personen die gleichen Nahrungsmittel essen sollten. Da jeder Mensch in einem besonderen Körper wohnt, mit speziellen Stärken, Schwächen und Anforderungen an die Ernährung, bleibt dem Arzt nur eine Möglichkeit, die Gesundheit eines Menschen zu bewahren oder ihn von einer Krankheit zu heilen: Er muss sich auf die besonderen Bedürfnisse des einzelnen Patienten einstellen.
Soweit James D`Adamo.

Die Blutgruppe scheint der Schlüssel, der die Tür zu einer geheimnisvollen Welt von Gesundheit, Krankheit, körperlicher Langlebigkeit, körperlicher, wie geistiger Vitalität und emotionaler Stärke aufschließt.
Durch ein Verständnis über unsere Blutgruppe erhalten wir im wahrsten Sinne des Wortes Aufschluss darüber, woher wir kommen, zumindest auf biologisch, genetischer Ebene. An ihr können wir ablesen, wie die Art und Beschaffenheit unserer Nahrung aussehen sollte, wo unsere physischen und psychischen Stärken und Schwächen zu finden sind. Anhand unserer Blutgruppe können wir Übereinstimmungen mit den von uns gewünschten Persönlichkeitsanteilen und unseren Primärinstinkten erkennen, die wir später noch ausführlicher in Augenschein nehmen werden.
Dass diese Blutgruppen orientierte Ernährungs- und Betrachtungsweise, des menschlichen Körpers und dessen Psyche (Verstand, Geist) durchaus Bestand hat, kann ich aus fast zwei Jahrzehnten Erfahrung, sowohl auf privater, als auch auf beruflicher Ebene bestätigen. Da ein explizites Eingehen auf die den 4 verschiedenen Blutgruppen und den jeweils zugeordneten Nahrungsmitteln, deren Wirkungsweisen und Zusammenstellung den Rahmen dieses Buches sprengen würde, möchte ich nur einige Stichpunkte anführen, um Ihren Speichelfluss auf dieses Buch, die Bibel der Ernährung, wie ich es gern zu beschreiben pflege, in Gang zu bringen.

Verantwortlich für die Eindickung unseres Blutes können neben zu wenig Flüssigkeit und falscher Ernährung natürlich eine Vielzahl von Faktoren sein.
Mitverantwortlich für diese Eindickung des Blutes scheint jedoch ein Eiweißelement mit der Bezeichnung `Lektin` zu sein. Diese Lektine sind wie feine Fäden, die, bei falscher Ernährung für die jeweilige Blutgruppe, über den Darm ins Blut gelangen und dort die Blutplättchen, wie an einer Kette aufgereiht, transportieren. Nun gelangen die an die Blutplättchen gebundenen Elemente nicht mehr zum Empfänger und zudem wird die Fließeigenschaft des Blutes heruntergesetzt.
Was nun mit Zunahme unserer Übersäuerung, sich daraus entwickeln kann haben wir bereits im Kapitel Entsäuerung lesen können.
Das Blut ist der Sitz unserer Seele, heißt es und so tun wir nicht nur auf körperlicher Ebene gut daran, das Blut ausreichend dünn und flüssig zu halten, sondern auch die Transportwege, die Gefäße frei zu halten. Als grobe Untergliederung der verschiedenen Blutgruppen möchte ich mich ebenfalls den Beschreibungen D`Adamos bemächtigen.

 

Da wäre an erster Stelle die älteste Blutgruppe zu nennen, der 0-Typ.

Der 0-Typ ist seiner Natur und genetischen Programmierung nach ein Fleischfresser, er besitzt einen robusten Verdauungstrakt, ein überaktives Immunsystem und reagiert überempfindlich auf Umstellungen in Ernährung und Umwelt. Er begegnet Stress am besten durch starke, körperliche Belastung und benötigt einen leistungsfähigen Stoffwechsel, um schlank und voller Energie zu bleiben. Die Menschen dieser Blutgruppe fühlen sich am wohlsten, wenn sie sich viel bewegen, Sport treiben und tierisches Eiweiß zu sich nehmen. Hierin haben sie unter allen Blutgruppen eine Ausnahmestellung. Dieser 0-Typ sollte, wenn er leistungsfähig und schlank bleiben möchte, auf Kohlenhydrate weitgehend verzichten bzw. den in der Nahrung enthaltenen Anteil auf ein Minimum reduzieren.
Als besonders hervorzuhebende Nahrungsmittel, welche die Gewichtszunahme fördern, wären zu nennen: Weizen, denn das im Weizen enthaltene Gluten stört die Insulinproduktion. Das Insulin gehört zu den wichtigsten und stärksten Hormonen in unserem Körper. Insulin steuert und reguliert den Blutzuckerhaushalt. Dazu kommt, dass dieses im Weizen enthaltene Gluten, auch noch den Stoffwechsel verlangsamt. Erinnern wir uns an die Lektine, die Fäden, die das Blut eindicken. Dies gilt ebenfalls für Mais, Kidneybohnen und Linsen, wobei Linsen das Muskelgewebe des 0-Typs basisch machen. Da der 0-Typ aber auf eine leichte Azidose, also einen leichten Säuregehalt in der Muskulatur angewiesen ist, wirkt sich dies hier eher als negativ aus. Weißkohl, Blumenkohl, Rosenkohl und Senfkohlblätter hemmen die Schildrüsenhormone ein, die bekanntlich einen großen Einfluss auf die Verstoffwechslung, der Nahrung nehmen.
Nahrungsmittel, welche einen gesunden und erforderlichen Stoffwechsel und somit eine Gewichtsreduzierung darstellen, wären: Rotes Fleisch, welches die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels fördert; Fisch und Meeresfrüchte, die durch das in ihnen enthaltene Jod eine erhöhte Produktion des Schildrüsenhormons bewirken.
Anstatt jodiertem Salz rate ich, um den Jodanteil in der Nahrung sicher zu stellen und der ist bei dieser Blutgruppe besonders wichtig, Kombualgen zu verzehren, da diese einen sehr hohen Gehalt an Jod aufweisen. Grünkohl, Spinat und Brokkoli fördern zudem die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels.
Als Nahrungsmittelergänzungen bieten sich dem 0-Typ folgende an: Vitamin B, um die für den hohen Eiweißanteil der Nahrung notwendigen Stoffwechselvorgänge zu verdichten. Nahrungsmittel hierfür wären: Fleisch, Leber, Niere, Eier, Fisch, Nüsse und Obst.
Um jedoch den B-Anteil sicher zu wissen, empfehle ich ein B-Komplex Zusatzpräparat aus der Apotheke. Calcium, da der Körper des 0-Typs Milch und Molkereiprodukte weitgehend meiden sollte, empfehle ich auch hier ein Zusatzpräparat. Weist der 0-Typ einen niedrigen Calciumwert auf, läuft er schneller als alle anderen Gefahr, Gelenksentzündungen und arthritische Erscheinungen zu bekommen. 500- 1000mg scheinen hier eine ausreichende Menge darzustellen.
Die 0-Menschen haben meist von Natur aus auch eine eher fokusierende, kriegerische psychische Ausrichtung. Es liegt in der natürlichen Erscheinung eines in der genetischen Programmierung immer noch auf Jäger ausgerichteten Menschen, Ziele und Beute an zu visieren und dann alle Sinne, Fähigkeiten und Möglichkeiten zu deren schnellen Habhaftigkeit zu benutzen. Alles, was ihnen dabei in die Quere kommt, wird aus dem Weg geräumt. Oftmals vernehmen wir bei diesem Typ, wenn er sich denn seiner Natur gemäß entfaltet, einen dominanten, ehrgeizigen und oft etwas egozentrischen Menschen, der auf Grund seiner hohen Energie und meist großem Selbstvertrauen den Blick in einen Raum wie von alleine auf sich zieht. Diplomatie ist nicht seine Stärke, zeichnet er sich doch eher durch seine Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe aus, die er auf Grund seiner Selbstbewusstheit und seiner Dominanz auch nur zu gerne verbal und dies zumeist auch sehr deutlich kund tut. 0-Typen sind wahrscheinlich auch und gerade wegen dieser ihnen innewohnenden Eigenschaften in den Führungs- und Chefetagen zu Hause.



BLUTGRUPPE A

An zweiter Stelle wäre der zweitälteste Blutgruppentyp zu nennen.
Der A-Typ ist seiner Natur und genetischen Programmierung nach ein Vegetarier.
Er besitzt einen empfindlichen Magen-Darm-Trakt, ein tolerantes Immunsystem und passt sich festen Ernährungs- und Umweltbedingungen gut an. Er begegnet Stress am besten durch Beruhigungstechniken aller Art. Er benötigt eine überwiegend pflanzliche Kost, um schlank und produktiv zu bleiben. Für Menschen mit der Blutgruppe A ist demnach eine vegetarische Ernährung besonders bekömmlich.
Als besonders hervorzuhebende Nahrungsmittel, die die Gewichtszunahme fördern, wären zu nennen: Fleisch ist für den A-Typ nur schwer zu verdauen, es wird als Fett gespeichert und erhöht die Giftstoffe im Verdauungstrakt.
Dazu gibt es einen Ausspruch: Der Tod sitzt im Darm: Milch- und Molkereiprodukte hemmen die Stoffwechselvorgänge und begünstigen die Schleimbildung, was sich bei A-Typen, welche relativ häufig Milchprodukte zu sich nehmen, in Form von Nasennebenhöhlenverschleimung und Verstopfung aufzeigt.
Kidney- und Limabohnen hemmen die Wirksamkeit von Verdauungsenzymen und verlangsamen den Stoffwechsel.
Auch für diesen Typen gilt, Weizenprodukte weitgehend zu meiden. Nahrungsmittel, welche einen gesunden und erforderlichen Stoffwechsel und somit eine Gewichtsreduzierung darstellen, wären: Gemüse, welches den wirkungsvollen Stoffwechsel gewährleistet, Sojaprodukte, welche die Verdauung unterstützen und bereits einen Großteil des benötigten, pflanzlichen Eiweißes liefert. Sie können rasch in Energie umgewandelt werden und stärken das Immunsystem. Obst, insbesondere Ananas, beschleunigt die Verdauung und schafft eine schnellere Verwertung. Pflanzenöle sind ebenfalls der Verdauung zuträglich und verhindern zudem auch noch Wasseransammlungen und beugen Ödembildung vor.
Als Nahrungsmittelergänzungen bieten sich beim A-Typ folgende Produkte an: Ähnlich wie der 0-Typ, benötigt der A-Typ als Zusatzpräparat ein B-Komplexprodukt. Die für diesen Typ geeignetsten Nahrungsmittel, welche B-Vitamine enthalten, wären: Vollkorngetreide, Sojasauce, Tempeh, Fisch und Eier. Vitamin C ist ebenfalls in zusätzlicher Form erforderlich, es sei denn, dass man täglich mindestens 50% des Tagesnahrungsgehaltes durch Obst und frisches Gemüse bestimmt. 1000 mg täglich scheinen angebracht. Vitamin E sollte der A-Typ täglich in einer Dosierung von etwa 250- 400 I. E einnehmen. Da Vitamin E zu den fettlöslichen Vitaminen gehört, empfehle ich dieses mittags zu sich zu nehmen. Da der A-Typ, wie auch der 0-Typ weitgehend auf Milch- und Molkereiprodukte verzichten sollte, ist der Calciumzusatz empfehlenswert. Um den täglichen Bedarf zu decken, ist eine Dosierung von etwa 500 mg ausreichend. Als letztes möchte ich hier auch Eisen empfehlen, da der A-Typ sich ja eher fleischlos ernähren sollte. Zu empfehlen wären sog. Natur- oder Ergänzungsprodukte wie Floradix oder Tannenblut, da Eisenpräparate als Medikamente vom Körper des A-Typ nicht gut aufgenommen werden.
Der A- Typ hat von Natur aus eher eine milde, sanfte und kreative psychische Ausrichtung. Dieser Typ repräsentiert, wenn er denn seiner Natürlichkeit entsprechend lebt, den sesshaften und häuslichen Menschen, der keine allzu großen Abenteuer anstrebt und sich gerne an Fantasie und Kreativität erfreut. Bevor sie den Weg der Konfrontation suchen, bemühen sie sich erst nach anderen, wie auch immer gearteten Möglichkeiten, einer solchen aus dem Weg zu gehen. So verwundert es nicht, dass diese Menschen häufig in kreativen und künstlerischen bzw. sozialen Bereichen tätig sind.


BLUTGRUPPE B

Kommen wir zum 3. Typus, dem B-Typ.
Der B-Typ ist seiner Natur und genetischen Programmierung nach ein, ja fast könnte man sagen, Allesfresser. Er besitzt ein ausgeglichenes, starkes Immunsystem, ein tolerantes Verdauungssystem und verträgt die meisten Nahrungsmittel gut. Als wohl so ziemlich einzige Blutgruppe verträgt er Milch- und Molkereiprodukte besonders gut. Er begegnet Stress am besten mit Kreativität. Er benötigt einen Ausgleich zwischen körperlicher und geistiger Tätigkeit, um schlank und geistig frisch zu bleiben. Menschen mit der Blutgruppe 0 und Menschen mit der Blutgruppe A scheinen in vielerlei Hinsicht diametrale Gegensätze zu sein. Menschen mit der Blutgruppe B hingegen lassen sich am besten als idiosynkratisch charakterisieren, das heißt sie haben ganz einzigartige bisweilen chamäleonhafte Eigenschaften. Man kann sagen, dass der B- Typ als verfeinerte Ausprägung im Laufe der Zeit und der Evolution entstanden ist, als Bemühung, ganz unterschiedliche Völker und Kulturen zu verbinden.
Nahrungsmittel, welche einen gesunden und erforderlichen Stoffwechsel und somit eine Gewichtsreduzierung darstellen, wären: Eier und fettarme Milchprodukte. Fleisch und Leber (auch in roher Form) tun dies ebenfalls, besonders in Zeiten, in denen der B-Typ großen körperlichen sowie geistigen und seelischen Anstrengungen ausgesetzt ist, also Stress. Blattgemüse wirkt hier weiter unterstützend.
Als Nahrungsmittel, welche die Gewichtszunahme fördern, wären zu nennen: Weizen und Buchweizen, da er die Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge verlangsamt und somit bewirkt, dass die Nahrung als Fett gespeichert wird und nicht als Energie verbrannt wird. Sesam mindert ebenfalls die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels. Erdnüsse hemmen die Leberfunktion, das heißt, sie mindern die Filtrationseigenschaft der Blutwäsche und somit verkleben mehr Schadstoffe im Blut, setzen die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels herunter und mindern gleichzeitig dessen Wirksamkeit. Linsen hemmen die Nährstoffaufnahme und vermindern auch die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels.
Als Nahrungsmittelergänzungen bieten sich folgende Produkte an: Magnesium. Da der B-Typ durch Milchprodukte meist ausreichend Calcium zu sich nimmt, bietet es sich an, ein Magnesiumzusatzpräparat zu verwenden - optimalerweise Magnesium-Orotat - um für einen ausgeglichenen Magnesium-Calciumhaushalt zu sorgen.
Aus meiner Erfahrung heraus empfehle ich bei normaler Tätigkeit 2 Tabl./Tag. Meine Empfehlung: Magnerot Classic.
Der B-Typ ist meist ein unausgeglichener Mensch, zumindest bis in die zweite Lebenshälfte hinein, da er, wie eingangs schon erwähnt, auf Grund seines chamäleonhaften Wesens oft in zwei unterschiedlichen Welten zu leben scheint. Hin und her gerissen zwischen kriegerischem und kreativem Dasein, findet er oft erst in der zweiten Lebenshälfte seinen Platz und somit Ruhe. B-Typen weisen ein überdurchschnittliches Harmoniebedürfnis auf und sind nicht selten in Diplomatenkreisen zu finden.

 


BLUTGRUPPE AB


Als letzte Blutgruppe wäre der AB-Typ zu nennen.
Die seltene, da erst seit etwa 1000 Jahren existente Blutgruppe stellt, wie die Blutgruppe B, welche aus 0 und A hervorgegangen ist, eine neuartige Verschmelzung, eine evolutionäre Anpassung und Weiterentwicklung des Menschen dar.
Er geht aus A und B hervor und weist eine noch chamäleonhaftere Reaktion auf Veränderung der Umwelt und Ernährungsbedingungen auf.
Er hat einen empfindlichen Verdauungstrakt und wartet mit einem ja fast übermäßig toleranten Immunsystem auf.
Stress begegnet der AB-Typ am besten mit körperlichem Schwung und schöpferischer Energie. Der AB-Typ stellt den Neuzeitmenschen dar, der sensibel und sehr feinfühlig ist.
Wie sich diese neue Blutgruppe etabliert, wird die Geschichte noch beurteilen.
Nahrungsmittel, welche einen gesunden und erforderlichen Stoffwechsel und somit eine Gewichtsreduzierung herbeiführen, wären: Fisch und Meeresfrüchte, fördern die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels, Tofu und grünes Gemüse ebenfalls. Milchprodukte steigern die Insulinproduktion. Obst, insbesondere Ananas, unterstützt und beschleunigt die Verdauung.
Als besonders hervorzuhebende Nahrungsmittel, welche die Gewichtszunahme fördern, wären zu nennen: Rotes Fleisch, dass vom AB-Typ schlecht verdaut werden kann, reichert auf diese Weise die Giftstoffe im Darm an und wird zudem noch als Fett gespeichert. Weizen senkt den Stoffwechsel, sorgt für eine unzureichende Kalorienverwertung und hemmt die Wirksamkeit des Blutzucker regulierenden Hormons, Insulin, wie Mais, Lima- und Kidneybohnen dies auch tun.
Als Nahrungsmittelergänzungen bieten sich folgende Produkte an: Vitamin C ist für diese Blutgruppe zwar erforderlich, sollte jedoch als aufnahmeverzögertes (retardiertes) Vitamin C Präparat bezogen werden. 3-4 über den Tag verteilte Kapsel von je 250 mg scheinen eine ausreichende Menge zu sein.
Wie auch der A-Typ, repräsentiert der AB-Typ, wenn er denn seiner Natur entsprechend lebt, den sesshaften, häuslichen, jedoch manchmal auch rätselhaften Menschen, der sich gerne an Fantasie und Kreativität labt. Bevor sie den Weg der Konfrontation wählen, bemühen sie sich erst nach anderen wie auch immer gearteten Möglichkeiten zu suchen.

In seinem Buch, "Die 4 Blutgruppen" unterteilt D`Adamo die für den jeweiligen Blutgruppentyp zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel in Kategorien wie"sehr bekömmlich", "neutral" und "zu vermeiden".
Sehr bekömmlich heißt, dass das Nahrungsmittel einen fast medizinischen Wert aufweist.
Als neutral werden die Nahrungsmittel bezeichnet, die eben als neutral anzusehen sind.
Unter zu vermeiden listet er diejenigen Nahrungsmittel auf, die Stoffwechseleinschränkungen, verminderte oder zu hohe Insulinausschüttung oder andere, für den Organismus schädigende Wirkungen aufweisen.

Wollen wir zur Energieaufnahme nicht nur zu den richtigen Zeiten die richtigen Nahrungsbestandteile zu uns nehmen, sondern die notwendigen Bestandteile aus den für unseren Blutgruppentyp richtigen Nahrungsmitteln beziehen, so empfehle ich diesen von Peter D`Adamo erforschten Empfehlungen zu folgen.